Deutsche Liga-Einzelspieler Meisterschaft im 8-Ball Pollbillard

 

And the Winner is: Peter Weippert

 

Der Vorjahressieger Peter Weippert vermochte seinen Titel am vergangenen Sonntag als Deutscher Liga-Einzelspieler im 8-Ball an den Pooltischen verteidigen.

 

Die Deutsche Liga-Einzelspieler Meisterschaft im 8-Ball Pollbillard prägte am 8. Februar im Display in Schweinfurt den Sportkalender des DSAB. 30 Teilnehmer, vorwiegend aus dem fränkischen wie westfälischen Raum, sorgten für eine stattliche Kulisse.

Es ging auch um etwas. Für den Sieger um Las Vegas – ansonsten noch einmal um mehr als 600 Euro.

Dafür kann man das Queue durchaus mehr als einmal auspacken. Denn solch ein Turnier mit solch spektakulären Sportförderpreisen für Freizeitspieler bietet einem – außer dem DSAB – niemand.       

 

Das Glück des Tüchtigen. Im letzten Jahr gewann Peter Weippert aus Bergrheinfeld die Deutsche Liga-Einzelspieler Meisterschaft, als er im Finale Gerhard „Otto“ Werner aus Wipfeld mit 7:2 und 7:3 an gleicher Stelle bezwingen konnte. In diesem Jahr wurde im eins der beiden Freilose im 32er Starterfeld beschieden. Das andere hatte die Glücksfee für Thomas Schwarzrock (Beckum) vorgesehen.

Aber schon eine Runde weiter wurde Weippert alles abverlangt, als ihm ein hauchdünner 4:3 Vorsprung vor Frank Lauerbach (Niederwerrn) reichte, um sich zumindest schon einmal Platz neun zu sichern. Dies war allerdings nicht nur irgendein Match, sondern ein Gipfeltreffer der Meister, denn Lauerbach ging bereits 2000 und 2001 als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor.

Anschließend traf Weippert auf Mathias Sluytermann, der Dartsszene als versierter Turnierleiter bei Dartsturnieren bestens bekannt, der auch am Poolbillardtisch keine schlechte Figur machte, nach zwei Siegen jedoch gegen Weippert auf verlorenem Posten stand und sich 0:5 geschlagen geben musste.

Als nächstes stand wieder ein Meistertreffen auf dem Turnierplan – und das in doppelsinniger Bedeutung, denn Weippert musste sich nun mit Thomas Meister auseinandersetzen, und Thomas heißt nicht nur Meister, sondern hat mit den Gamblers über Jahre das Meisterteam gestellt. Zudem schnitt er als Vierter vor einem Jahr auch nicht gerade schlecht ab.

Weippert, dem bei dieser Auseinandersetzung diesmal durchaus das Glück etwas zur Seite stand, gewann deutlicher als das Spielgeschehen am Tisch hergab, mit 5:2. Und mit diesem Resultat setzte sich Weippert auch beim Spiel ums Finale gegen Dirk Büttner (Würzburg) durch.

Auf der Verliererseite landete indes Meister einen 5:1 Sieg über Schwarzrock, während sich Lauerbach mit 5:2 gegen Mario Metz durchsetzten konnte. Darauf ging es für Lauerbach und Meister ums Finale – und die beiden Gamblers schenkten sich in einer überaus spannenden Begegnung nichts. So stand es am Ende 5:4 – für Meister.

Aber auch sein zweiter Anlauf, Weippert das Fürchten zu lernen, misslang und Meister musste sich klar mit 1:5 geschlagen geben. Weippert überzeugte dagegen voll und hatte den Titel als Deutscher Liga-Einzelspieler Meister an diesem Tag verdient gewonnen.

Als Sieger stand er um 01.45 Uhr, ganz früh am Sonntagmorgen, schließlich und endlich fest. Aber nicht nur Weippert als Sieger oder die Bestplatziertesten wie Meister und Lauerbach hatten sich empfohlen, sondern die gesamte Veranstaltung, die von Turnierleiter Oliver Bandorf (Sennfeld) hervorragend gemanagt wurde. Die Spielerschaft zeigte sich so auch vollends zufrieden.    

     

Die Plazierungen:

 

1. Peter Weippert (Grafenrheinfeld)

2. Thomas Meister (Schweinfurt)

3. Dirk Büttner (Würzburg)

4. Frank Lauerbach (Niederwerrn)

5. Mario Metz (Strahlungen)

5. Thomas Schwarzrock (Beckum)

7. Dieter Kopic (Bergrheinfeld)

7. Christian Perzlmeier (Gochsheim)

 

 

Die ewige Siegerliste der DLM der Einzelspieler:

 

Gerhard Werner          1999

Frank Lauerbach         2000

Frank Lauerbach         2001

Peter Weippert            2002

Peter Weippert            2003

 

 

Deutsche Liga Mannschafts-Meisterschaften Poolbillard

 

Am 22./23. Februar 2003 geht es im Breakers Inn in Würzburg für die Ligateams im DSAB-Poolbillardspielbetrieb um den Deutschen Meistertitel sowie um die Qualifikation für den World-Cup in Las Vegas, zu dem sich gleich die besten zwei Teams empfehlen können.

                       

 

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